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 Köhne - Buchschatz

 

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zu

den Vorfahren des Ehepaars

 

 

Johann Peter  KÖHNE, * 4.12.1810 Jersleben, + 10.12.1880 Neuhaldensleben

Halbspänner in Jersleben, Krs. Wolmirstedt                                           

                     oo 25.10.1838  Jersleben mit

 Anna Elisabetha BUCHSCHATZ, * 5.9.1814 Jersleben, + 2.8.1877  Neuhaldensleben

 

 

1.        Suchanzeige ( 20.10.2009 )

 

Gesucht werden   Geburtsort und -datum sowie  Eltern von

 

 Heinrich  KÖHNE,  *  ca     1660 ("aus dem Stifft Bremen") , +  12.3.1715  Barleben

                                  dienstfreier   Kossath  in Barleben

                                  ( in 2. Ehe oo 7.11.1694 Barleben mit Margarethe Karsten) 

                                   oo I./I. 10.11.1685 Barleben mit                                                                                    

                                   Maria  ÖHLMANN, *  3.5. 1657 Barleben,  + 9.4.1694 Barleben

      

Bisherige Forschungsergebnisse zur Herkunft von Heinrich Köhne:

Die Herkunft von Heinrich Köhne „aus dem Stifft Bremen“ ist nur bei der Hochzeitseintragung in der Zweitschrift der Barleber Matrikel zu finden (siehe auch S. 86 in „Menschen und Merkwürdigkeiten, so zu Barleben 1650 bis 1700 gelebet und sich ereignet“ von Ernst-Walter Paasch).

Die Angabe "aus dem Stifft Bremen" deutet  mit hoher Wahrscheinlichkeit" auf das Erzstift (früher Erzbistum) Bremen hin.

Einem historischen Atlas ist zu entnehmen, daß es sich um ein Gebiet im heutigen Land Niedersachsen handelt, das sehr ländlich ist und neben den Städtchen Stade  und Buxtehude aus vielen kleinen Dörfern besteht. Die Grenzen des Erzstiffts Bremen wurden von der Nordsee, der Weser (die kurz nach Bremen in südlicher Richtung etwas überschritten wird) bis zur Einmündung der Aller, dort von einer Linie nördlich an Rothenburg vorbei bis zur Elbe in Höhe von Hamburg  und ab hier von der Elbe bis zur Nordsee bestimmt. Die Stadt Bremen und die Gebiete von Bremerhaven, Cuxhaven und Hadeln (um Otterndorf) gehörten nicht zum Erzstifft Bremen.

Veröffentlichungen von Dr. Carl Ernst Köhne (Von der Schelde zur Elbe, in Archiv für Sippenforschung, Heft 53 - 40. Jahrgang, 1974  - S. 329 ff und   46. Jahrgang, 1980 - 519 ff) weisen auf Zusammenhänge zwischen Kaufleuten Namens Köhne in Flandern (Brügge und Antwerpen) einerseits und in Köln, Diepholz und Bremen andererseits hin  und deuten Verbindungen zu Bauern und Landbesitzern in der Magdeburger Börde an. Nachweise hierfür werden jedoch nicht aufgezeigt.

R. Leppien hat in seinem Aufsatz "Die Wiederbesiedlung im magdeburgisches Lande nach 1648" (Geschichtsblätter für Stadt und Land Magdeburg, 56.- 59. Jahrgg. 1921/24 , S. 112 - 115) dargestellt, wie das durch den 30. jährigen Krieg entvölkerte magdeburgische Land weitgehend durch Einwanderer aus den westlichen Landesteilen Deutschlands (Gebiete um Lüneburg, Bremen, Verden und Minden) wieder aufgefüllt wurde.

Meine Nachforschungen nach "Heinrich Köhne aus den Stift Bremen"   gehen von ausgewanderten jüngeren Bauernsöhnen in den Dörfern des Erzstifts Bremen aus. Ein negatives Ergebnis hatten die Nachforschungen in  Bierden bei Achim. Der dortige Bauer (Baumann)  Heinrich Köhne, * um 1609, + 2.12.1689, hatte eine Tochter Cathrin (* 1658 Bierden, oo 23.10.1684 Achim mit Johann Rathken) und einen Sohn Cordt (* 1659 in Bierden, genannt in Musterungsrolle 1682), jedoch keinen Sohn Heinrich (Pfarramt Achim: Konfirmandeneintragungen).

Meine Nachforschungen nach dem Vetter von Heinrich Köhne, Nicolaus Krappen aus Rothensee (heute Stadtteil Magdeburgs), der in den Kirchenbucheintragungen bei seiner Hochzeit 1685 als Zeuge und 1699 bei der Taufe seines 3. Sohnes in Barleben  genannt wird, hatten wegen der Vernichtung der Magdeburger Kirchenbücher im 2. Weltkrieg kein Ergebnis.

Nach Anknüpfungspunkten zu Heinrich Köhne und Nicolaus Krappen wurden bisher ohne Ergebnis durchgesehen die (die im Internet einsehbaren ) Ortsfamilienbücher Zeven, Wulsbüttel, Wersabe, Wittlohe, Verden, Visselhövede, Uthlede, Teufelsmoor, Stuhr, Sottrum,  Selsingen, Schwanewede, Sandstedt, Rotenburg (Wümme),  Neuenkirchen (Schwanewede), Meyenburg,  Kichlinteln, Hohe- Heide, Gnarrenburg, Bruch-Aschwarden, Bremen-Mahndorf, Lesum und Bramstedt, Bremen-Huchting, Grohn, Bremen und Vegesack, Achim-Uphusen, Achim-Bollen, Celle-Nord sowie die Familiendatenbanken Soltau, Kirchwalsede und Südheide

 

 

2.        Suchanzeige (21.01.2013) 

Gesucht  werden

Eltern und Herkunft  von AhnenNr. 176  der Vorfahrentafel Köhne-Buchschatz:

 

Joachim DANCKWORT, *  1583  Beindorf (bisher nicht identifiziert),

                                            + 1.10. 1666 Samswegen/Magdeburger Börde (Alter 83)

Pastor in Samswegen  von 1643 bis  1666 (als Pfarrer tätig insgesamt 49 Jahre)

              1.Ehe vor 1624 mit NN (* 1603, + 1641)                                                                     

              2.Ehe. ca 1641 mit NN, *     , + 1615

 Aus seiner 1. Ehe (vor 1624) stammen 5 Kinder (Margaretha, Elisabeth, Joachim, Peter, Catharina)                                                      

 Aus seiner 2. Ehe (ca 1641) stammen 4 Kinder (Heinrich, Anna Lucia, Jacob, Jobst)                                                                                                                                  

(Daten aus Familienbuch Samswegen von Kurt Bartels, hier Nr. 326 und 327)

 

Folgendes ist eine  Hypothese:

Vater (oder Grossvater) von  Joachim Danckwort könnte Pfarrer Henning Danckwort sein, der "vor 1577"  Pfarrer in 39638 Breitenfeld in der Altmark war. Nachweis für seine Existenz ist seine Unterschrift in einem für alle dortigen Pfarrer verbindlichen Concordienbuch.

Der Name ist zu finden im digitalisierten und übers Internet einsehbaren Evangelischen Pfarrerbuch für die Altmark von Uwe Czubatynski (http://www.rambow.de/download/Evangelisches-Pfarrerbuch-fuer-die-Altmark.pdf). Möglicherweise ist der im Familienbuch Samswegen genannte Geburtsort  von Joachim Danckwort, nämlich das von mir noch nicht identifizierte " Beindorf",  der Schlüssel zur Lösung der Hypothese. Im Pfarrbuch der Kirchenprovinz Sachsen ist der Name Danckwort bisher nicht zu finden.

 


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